Wir bringen Bewegung in Ihr Leben

Das sind wir

Die Sport- und Kulturvereinigung (SKV) Büttelborn ist ein Mehrspartenverein und stellt den größten Verein in der Gemeinde Büttelborn. Ca. ein Viertel der Mitglieder sind Kinder und Jugendliche. Die Förderung der Jugendarbeit sowie die Integration verschiedener Kulturen stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten des Vereins.

Eine kontinuierliche Aktualisierung des Vereinsangebotes, verbunden mit der Aufrechterhaltung bewährter Standards, soll vor dem Hintergrund der veränderten Altersstruktur und des geänderten Sportverhaltens der Bevölkerung die Zukunft des Vereins sichern. Eine Erweiterung des Sportangebotes um den Schwerpunkt „Fitness- und Gesundheit” bietet Neu- und Wiedereinsteigern seit 2009 eine Plattform.

Zurzeit können ca. 50 unserer zahlreichen Trainer und Übungsleiter mit einer Trainerlizenz aufwarten und somit die hohe Qualität unserer sportlichen Angebote sicherstellen.

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Senioren

Die Geschichte der SKV 1904/46 e.V.

1904

Die Wurzeln

Dies waren der 1904 gegründete Arbeitergesangverein „Freie Sänger“, der 1907 gegründete Radfahrverein, die im August 1908 entstandene „Freie Turnerschaft“ sowie die ebenfalls 1908 ins Leben gerufenen „Freien Fußballer“. Die jüngste Wurzel der SKV bilden die Handballer, die 1926 bei den Freien Turnern eine Handballsparte gründeten. Nachdem der erste Weltkrieg bereits für enorme Einschnitte in das Vereinsleben gesorgt hatte, kam dieses mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten zum vollständigen Erliegen. Um die Bevölkerung „vor sich selbst zu schützen “, wurde am 28. Februar 1933 die sogenannte „Verordnung zum Schutze von Volk und Staat“ ausgesprochen, die alle Arbeiter-Turn und Sportvereine verbot und deren Besitz beschlagnahmte.

1946

Der Neubeginn

Der zweite Weltkrieg war kaum zu Ende, da machten sich in Büttelborn schon wieder Sport- und Kulturbegeisterte ans Werk. Die Siegermächte hatten zwar alle Vereine verboten, doch fanden sich einige Sportfreunde, um die Grundlage für den Wiederaufbau des sportlichen und kulturellen Lebens in der Gemeinde zu legen. Bereits im Herbst 1945 fanden in der Gemeinde wieder Fußballspiele und Singstunden statt. Allerdings kam es zu diesem Zeitpunkt zu allerlei Schwierigkeiten mit den örtlichen Offizieren der amerikanischen Militärregierung, da noch keine Vereinsgründung zugelassen war. Um diesem Zustand ein Ende zu machen, erreichte der spätere Landrat des Kreises Groß-Gerau Jean Christoph Harth bei der Militärregierung die Erlaubnis, in jeder Gemeinde einen Sportausschuss zu bilden, in den die Gemeindeverwaltung erfahrene, ortsansässige Sportler berufen konnte. Das machte eine Vereinsgründung zumindest greifbar. Und am 17. Dezember 1945 war es für die Sport- und Kulturbegeisterten fast wie ein vorgezogenes Weihnachten – mit der Direktive Nr. 23 erließ die Militärregierung die ersehnte Richtlinie und damit die Erlaubnis zur Gründung von Vereinen. Mit der Direktive verbunden war die Auflösung der vor und während des Krieges bestehenden Vereine. Vor 1945 bestehende Vereinsbezeichnungen durften bei den Neu- und Wiedergründungen nicht verwendet werden. Unter dem Namen Sport- und Kulturvereinigung Büttelborn startete der neue Verein im März 1946 mit den Fußballern und den Sängern als Gründungsmitgliedern. In den folgenden drei Jahren schlossen sich weitere Abteilungen der SKV Büttelborn an. Dies waren die Radsportler, eine Theaterabteilung, die Handballer, die Carnevalabteilung, die Turner und der Spielmannszug. Damit war die Sport- und Kulturvereinigung zunächst im Ort konkurrenzlos. Der Turnverein 1888 durfte sich erst nach dem Auslaufen der Direktive 23 im Jahr 1949 wieder gründen. Die Fußballer nutzten zunächst den Sportplatz an der Turnhalle in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, der für die Bedürfnisse dieser Sportart allerdings umgelegt und vergrößert werden musste. Im August 1947 wurde der neue Platz seiner Bestimmung übergeben. Später war er dann auch viele Jahre Sport- und Trainingsstätte für die beiden Handballabteilungen von SKV und TV Büttelborn.

1963

Neues Sportgelände und neue Kreissporthalle sorgen für Aufschwung

Auftrieb gab den SKV-Sportlern die Fertigstellung des neuen Sportgeländes der Gemeinde Büttelborn mit einem Naturrasenplatz am Berkacher Weg im Jahre 1963. Der Sportplatz an der Turnhalle war schon lange für die verschiedenen Bedürfnisse der Sporttreibenden von SKV und Turnverein nicht mehr ausreichend. Die Fußballer hatten gemeinsam mit anderen SKV-Abteilungen bereits seit langem für eine Verbesserung in Sachen ausreichendes Sportgelände geworben.

Für die hallensport- und kulturtreibenden Abteilungen der SKV Büttelborn war bis 1972 das Volkshaus Büttelborn eine der Haupttrainingsstätten gewesen. Durch den Bau der Kreissporthalle in der Georgenstraße wurde das Volkshaus als Übungsstätte entlastet und den in den umliegenden Gemeinden trainierenden Abteilungen die Möglichkeit geboten, ihre Trainingseinheiten zukünftig vor Ort abzuhalten. Im Gefolge der Kreissporthalle entstand deshalb in verschiedenen SKV-Sparten ein sprunghafter Zuwachs bei den Mitgliederzahlen (vor allem bei den weiblichen) und es stellten sich auch alsbald sportliche Erfolge ein. Eine erste sportliche Kooperation zwischen SKV und Turnverein Büttelborn entstand mit der Gründung der gemeinsamen Tennisabteilung im Jahre 1974. Mittlerweile gibt es auch im Bereich Frauen- und Jugendhandball viele gemeinsame Teams und auch die Leistungsturner profitieren voneinander. Rückschläge musste die SKV durch die Auflösung der Theaterabteilung 1955, der Radsportabteilung 1966 und des Spielmannszuges 1977 hinnehmen.

1981

Die 80er – Verein im Wandel

Nach der Gründung der Tennisabteilung 1974 entstanden, bedingt durch den Tennisboom in den frühen 80er Jahren, auf dem Gelände neben den Geflügelzüchtern 1981 bereits die Tennisplätze 6 und 7. Wer sich über diese krumme Zahl wundert – normalerweise werden die Plätze immer paarweise angelegt -, dem sei erklärt, dass Platz 5 immer an der Theke ist. Die 1977 entstanden erste Tennishütte, ein Bretterbau, wich 1990 einem größeren, dem heutigen, Gebäude. Dieser Bau entstand komplett in Eigenregie der Abteilung. Eine weitere Besonderheit der Tennisabteilung, konnte man schon von der Bundesstraße zwischen Büttelborn und Groß-Gerau aus bestaunen. Durch die Schließung der Tennisoase im Büttelborner Gewerbegebiet fehlte den Spielern eine Möglichkeit zum Überwintern, und so zierte in den 90er Jahren eine Traglufthalle die Tennisplätze in den Wintermonaten, die von weitem aussah wie ein UFO.

Durch die 1982 vom Deutschen Sportbund ins Leben gerufene Aktion „Trimm-Trab ins Grüne“ entstand eine erste Laufbewegung in Büttelborn, die in der Gründung des Büttelborner Lauftreffs 1984 mündete. Bereits 1984 nahmen die ersten beiden Mitglieder der jungen Abteilung an einem Marathon teil und 1989 starteten 5 Mitglieder bei einem Ultralauf (100 km) in der Schweiz. Leider fand die Abteilung 2014, im Jahre ihres 30jährigen Bestehens ihr Ende, da sich keine neuen Mitglieder mehr fanden.

Eine Lücke im sportlichen Angebot Büttelborns schloss im Juni 1988 die Tanzsportabteilung. Petra und Gregor Meyer-Ponstein luden damals nach Vorgesprächen mit der Gemeindeverwaltung und der SKV zu einem Informationsabend ins Volkshaus ein. 40 Tanzsportinteressierte kamen damals zusammen und hoben den „Tanzkreis in der SKV Büttelborn“ aus der Taufe. Heute hat die Abteilung rund 250 Mitglieder, davon knapp 75 Prozent Kinder und Jugendliche. Seit 1990 hat der Tanzkreis eine Turnierveranstaltung fest in seinen Terminkalender aufgenommen, die auch über die Gemeinde- und Kreisgrenzen hinaus Tanzsportler aufs Parkett des Volkshauses lockt – um den vom Bürgermeister gestifteten „Sauerkrautmännchen-Pokal“ tanzen im Frühjahr bei einer Ballveranstaltung Paare der zweithöchsten Klasse, Hauptgruppe A, im jährlichen Wechsel in den Standard- und Lateintänzen. In 2017 hat sich der Tanzkreis außerdem erstmals mit einer Gruppe für den Ligabetrieb im Jazz-  und Modern Dance angemeldet.

1994

Die 90er

Neben dem „Tanzkreis in der SKV“ gab es seit Mai 1994 eine weitere Tanzsportbetreibende Abteilung unter dem Dach der SKV – die Abteilung Gardetanz. Sie entstand aus der Karnevalabteilung heraus, aus der sie sich aus organisatorischen Gründen herauslöste. Aufgrund des tänzerischen Spezialgebietes sah man jedoch keine Möglichkeit, beim Tanzkreis Anschluss zu finden, obwohl beide Gruppen im Deutschen Tanzsportverband organisiert sind. Mittlerweile hat sich die Abteilung allerdings wieder den Karnevalisten angeschlossen.

Der für lange Zeit jüngste Spross der SKV wurde im Dezember 1994 im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Taufe gehoben “ – die Schwimm- und Tauchsportabteilung. Im Vordergrund steht, wie schon die Mitgliedschaften im Verband deutscher Sporttaucher (VDST) und im Hessischen Tauchsportverband (HTSV) deutlichen machen, das Tauchen. Das Angebot erstreckt sich über Trainingseinheiten im Weiterstädter Hallenbad und im Klein-Gerauer Gänsweidsee bis hin zu ein- und mehrtägigen Vereinsfahrten in internationale Tauchreviere. Außerhalb des Wassers sind die Taucher jedes Jahr mit einem eigenen Stand auf dem Büttelborner Weihnachtsmarkt vertreten.

1996

50 Jahre SKV

Die SKV bestreitet ihr Jubiläum in einer 10-tägigen Festwoche voller sportlicher und festlicher Aktivitäten u.a. Fußballspiel gegen die Uwe-Seeler-Traditionself, Mitmachtag für Jedermann, Vereinsabend mit Ehrungen etc.

2002

Die 2000er

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Vereins wurde im April 2002 gelegt. Zu diesem Zeitpunkt entschieden sich die Verantwortlichen von SKV und TV Büttelborn eine Spielgemeinschaft im Damenhandball zu gründen. Bedingt durch einen Rückgang der Mitgliederzahlen im weiblichen Bereich wurde dieser Zusammenschluss nötig um weiterhin spielfähig zu sein und so liefen beide Vereine bis zum Saisonende 2016/2017 gemeinsam als FSG (Frauenspielgemeinschaft) Büttelborn auf. Nur kurze Zeit später folgte auch der Zusammenschluss im Jugendbereich, dessen Mitgliederzahlen durch die schwachen Geburtenjahrgänge nicht besser aussahen. Und so liefen auch hier bis zum Saisonende 2016/2017 alle Mannschaften, sowohl männlich als auch weiblich, ab der E-Jugend unter der Bezeichnung JSG (Jugendspielgemeinschaft) Büttelborn auf.

Der Grundstein für die heutige Fitnessabteilung wurde bereits in den frühen 90ern gelegt. Schon damals wurden neue Konzepte für Vereinsangebote entwickelt. Aus der Neuorientierung bei den Vereinsangeboten der SKV resultierte die Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse Groß-Gerau auf dem Sektor Gesundheitssport, die zu einem echten Renner wurde. Rückenschulkurse, Wirbelsäulengymnastik und Autogenes Training standen damals auf dem Programm. Um außerdem flexibler auf das Freizeitsportverhalten reagieren zu können, wurde in Kooperation mit dem TV Büttelborn ein Angebot im Kurssystem erarbeitet – auch ohne Vereinsmitgliedschaft war eine Teilnahme an Aerobic, Problemzonengymnastik, Callanetics und Step-Aerobic möglich. Die im Volkshaus in Zusammenarbeit mit der Volkshausgenossenschaft neugeschaffenen Übungsräume boten hier fast ideale Voraussetzungen. Seitdem hat sich einiges getan innerhalb der SKV Büttelborn. Das in den Neunzigern erarbeitete Konzept wurde fortgesetzt und mündete schließlich im Bau des Fitness- und Gesundheitssportzentrums am Berkacher Weg im Jahr 2008. Hiermit reagierte die SKV auf den Rückgang an Mitgliedern vor allem in der Altersspanne 20 bis 50 Jahre, die aufgrund von neuen Bedürfnissen bei den Arbeitszeiten und veränderten Ansprüchen für den „normalen“ Vereinssport nicht mehr zu begeistern waren bzw. denen dieser zu unflexibel geworden war. Mit der Gründung der Abteilung Fitness im Jahr 2009 hat die SKV – wie wir heute wissen – den Zahn der Zeit getroffen und mittlerweile zwei bauliche Erweiterungen am Gebäude vornehmen müssen. Bei einem aktuellen Stand von knapp 1.200 Mitgliedern nur in der Abteilung Fitness zeigt sich die Weitsicht und nachhaltige Planung der handelnden Personen.

Auch infrastrukturell hat sich in den vergangenen 35 Jahren einiges getan. Neben den bereits angesprochenen Tennisplätzen hat vor allem die Fußballabteilung davon profitiert. Der 1963 eingeweihte Rasenplatz am Berkacher Weg wurde bereits im September 1977 umfassenden Renovierungsarbeiten unterzogen, ebenso wie das Umkleidegebäude. Im November 1985 wurde der von Grund auf renovierte Hartplatz an die Fußballer übergeben, damit auch in den Wintermonaten ein Spielbetrieb möglich war. 1987 schließlich erfolgte der Erweiterungsbau des Sanitärgebäudes und die Errichtung eines Jugendraumes am Rasenplatz, der in Eigenregie seitens der Fußballabteilung umgesetzt wurde. Dieses Bauwerk steht auch heute noch. Nachdem der Hartplatz in die Jahre gekommen war, wurde auch hier modernisiert und 2007 ein Kunstrasenfeld mit angrenzendem Funktionsgebäude errichtet.

Aber auch die Hallensportler gingen nicht leer aus und so wurde die in den frühen 70er Jahren erbaute kreiseigene Sporthalle in der Georgenstraße in den Jahren 2012 – 2013 vom Kreis Groß-Gerau auf den neuesten Stand der Technik gebracht und grundlegend saniert.

Der geschäftsführende Vorstand

Schatzmeisterin Ute Astheimer

Ute Astheimer

Schatzmeisterin, Fitness
Hauptvorstand Nadine Bachmann

Nadine Bachmann

Präsidium (Öffentlichkeitsarbeit), Fitness
Hauptvorstand Benedikt Bauer

Benedikt Bauer

Präsidium (Datenschutz, IT)
Hauptvorstand Hans-Jürgen Kreim

Hans-Jürgen Kreim

Präsidium (Recht/Personal), Fitness
Hauptvorstand Gerhard Jockel

Gerhard Jockel

Beisitzer (Liegenschaften)

Taner Gökcer

Beisitzer
Hauptvorstand Achim Warnecke

Achim Warnecke

Beisitzer (Jugend), Datenschutzbeauftragter, Events

Organigramm

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